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Ruthmarijke Smeding

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Mit Dr. Ruthmarijke Smeding kommt im Oktober 2012 eine der bekanntesten Forscherinnen im Bereich der Trauerbegleitung zu uns. Am 18. Oktober 2012 wird sie um 19.30 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Forum Mindelheim zum Thema "Trauerwege im 21. Jahrhundert" halten. Am nächsten Tag gestaltet sie einen Seminartag für die Hospizbegleiterinnen und -begleiter des Sankt Elisabeth Hospizvereins zum Thema "Sich trauen, Trauernde zu begleiten".

Dr. Ruthmarijke Smeding ist Fachreferntin für Aus-, Weiter- und Fortbildung in der Palliativ- und Trauerbegleitung. Über Europa hinaus führte sie ihre Kurse und Beratungsarbeit auch in Südamerika, USA und Australien durch.

In Deutschland lehrt sie seit fast zwanzig Jahren das interdisziplinäre Fortbildungsmodell "Trauer erschließen", das wohl weltweit erste Modell mit integriertem Begleitansatz, nicht in psychotherapeutischen Prinzipien fundiert, sondern am Lehr-/ Lernbereich orientiert. Dabei ist das Modell dynamisch: es orientiert sich weiter am Fortschreiten der heutigen Forschung. Ihr Buch "Trauer Erschließen. Eine Tafel der Gezeiten" ist im Februar 2005 im Hospizverlag erschienen.

Trauerwege im 21. Jahrhundert

“Wie schwer fällt es mir, meine Zunge zu bewegen,
das Gottesgeschenk-- die Verse eines Gedichts--, so weit weg..,”

So fing ein Vater, irgendwann um 900, seine Klage um seine zwei verlorene Söhne an. Egils Erlebnisse sind in den Isländischen Sagen mündlich bewahrt geblieben, sie wurden dann zwischen 1220 und 1240 aufgeschrieben...
Trauer ist in allen Zeiten. Vor ungefähr 1000 Jahren war es dieTochter
Thorgerd, die ihrem Vater helfen konnte, indem sie ihn dazu ermutigte, sich in Versen auszudrücken. Das Gedicht “Der Verlust meiner Söhne” half ihm weiter zu leben. Thorgerd schrieb es auf, auf einen Runenstock.
Heutzutage gibt es in Deutschland mehr als 36 unterschiedliche Ausbildungen zur Trauerbegleitung, die Hilfe anbieten, um weiter zu gehen. Die Anzahl der Bücher übersteigt den Raum eines Runenstocks um Tausende von Quadratmetern.
Die Mehrzahl der Menschen kommt ohne Hilfe mit ihrer Trauer klar. Dennoch bleiben Fragen. Manches ist geblieben, wie bei Egil, vieles hat sich sehr geändert. Schauen wir rückwärts und vorwärts, damit wir uns selber besser verstehen lernen...

Forum Mindelheim - Stadttheather
18. Oktober 2012, 19.30 Uhr
Eintritt frei - Spenden erbeten


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