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Aussendungsfeier 2014

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„Menschen aufrichten“
In Ottobeuren wurden elf neue Hospizbegleiter ausgesandt

Memmingen/Ottobeuren Elf neue Hospizbegleiterinnen und –begleiter des Sankt Elisabeth Hospizvereins im Caritasverband Memmingen-Unterallgäu haben mit ihren Angehörigen ihre ökumenische Aussendung in der Kapelle der Benediktinerabtei in Ottobeuren gefeiert. Diakon Roland Pressl und Pfarrerin Katharina von Kietzell, die den Gottesdienst hielten, nahmen die heilige Elisabeth von Thüringen (1207 bis 1231), Patronin des St. Elisabeth Hospizes, als Vorbild. In ihrer selbstlosen Nächstenliebe habe sie viele Lasten auf sich geladen, um die Not anderer zu lindern. Pressl bezeichnete den Entschluss „Menschen in ihrem Leid aufzurichten“ als eine sehr wichtige, schöne, aber auch schwierige Aufgabe.

Pfarrerin von Kietzell fügte hinzu: „Gelegentlich berühren Sie einen Arm oder halten eine Hand von Menschen, die sich oftmals nach Gottes Gegenwart sehnen. Sie hören Angehörigen zu, deren Blickwinkel beschränkt ist. Sie sprechen mit ihnen, aber Sie halten auch Schmerz im gemeinsamen Schweigen aus. Dadurch können Sie Menschen erquicken und ihnen Ruhe verschaffen“.

„Gesegnet bist Du selbst ein Segen, wohin der Weg auch führt“, lauteten dann die ökumenischen Segensworte. Eine rote Rose bekamen die Hospizbegleiter als Symbol der Liebe und Zuneigung geschenkt, da „Liebe, Leben und Hoffnung ein Geschenk Gottes sind.“

Thomas Roth, Vorsitzender des Sankt-Elisabeth-Hospizvereins, freute sich über die neuen Hospizbegleiter: „Es ist nicht selbstverständlich, sich mit dem Bereich des Leidens, des Sterbens und des Todes auseinanderzusetzen und sich zudem in diesem Bereich ehrenamtlich zu engagieren.“ Er betonte, dass die Hospizarbeit - unabhängig von Konfession, Rasse oder Weltanschauung - in christlicher Nächstenliebe geschieht.
Die feierliche musikalische Umrahmung gestalteten Daniela Maul, Michael Swiatkowski und Heinrich Pfeiffer. Ihre Musik mit Harfe, Keyboard, Geige und Gesang entsprang einem Konzept der Musikschule Ottobeuren. Unter dem Namen „Intergeneratives Musizieren“ spielen ältere und jüngere Menschen zusammen.


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vorbereitungskurses 2013/14 bei der Aussendungsfeier am 12. März 2014

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